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Die mongolische Hauptstadt wird oft als die häßlichste Hauptstadt der Welt bezeichnet. Tatsächlich gehört sie nicht zu den typischen Hauptstädten, die man in Europa gewöhnt ist.

In Ulan Bator und am Rande der Stadt befinden sich zahlreiche alte Kloster und Paläste. Die Stadt wird von vier Gebirgsketten umgeben, die man von der Stadt aus sehen kann. Überzeugen Sie sich einfach selbst, dass diese Stadt eine Reise wert ist.

Im 19. Jh. wuchs die Bedeutung der Stadt als einer Zwischenstation aller Handelswege zwischen Russland und China sehr stark an. Ulan Bator bedeutet „roter Held“. Bis 1924 hieß die Stadt Urga, der Name Ulan Bator (mong. Ulaanbaatar) wurde ihr zu Ehren von Suche Bator verliehen – dem großen Held der mongolischen Revolution und des unabhängigen mongolischen Staates.

Ulan Bator auf einen Blick

Gründungsjahr: 1639
Einwohnerzahl: 990.000
Fluss: Tuul
Ortszeit: CET+7 (MSK+5)
Entfernung von Moskau: 6.266 km
Vorwahl: +976 11

Sehenswertes in Ulan Bator

Nach Suche Bator wurde auch der größte Platz im Stadtzentrum benannt. Auf dem Suche-Bator-Platz befindet sich auch ein großes Suche-Bator-Denkmal. Von den zahlreichen Museen ist das Nationale Historische Museum erwähnenswert. Seine völkerkundlich-historische Ausstellung gibt die Möglichkeit, sich einen Überblick über die interessante Geschichte und Kultur des Normadentums und der Mongolen zu verschaffen.

Das im Jahre 1838 gegründete Gandan-Kloster liegt westlich des Stadtzentrums und ist das größte religiöse Zentrum des Landes. Es stellt eine Mischung verschiedener Architekturstile dar: es wird hier u.a. der mongolische, tibetische und chinesische Stil vertreten. Sehenswert ist außerdem der Bogd-Khan-Palast vom Jahre 1893; das am Rande der Stadt gelegene und in den Jahren 1761-1765 gegründete Kloster Dambadardżaa chijd; das Choyjin Lama Tempel – heute Museum der Religionsgeschichte mit reicher Innenausstattung; das im Jahre 1779 erbaute Kloster Dar‘ echijn süm oder das Kloster Geser süm vom 20. Jh.

Mongolisches Nationalfest Naadam

Ulan Bator ist besonders während des mongolischen Nationalfestes Naadam in der Zeit vom 11. bis zum 13. Juli eine Reise wert. Das Naadam-Fest ist heute hauptsächlich eine Sportveranstaltung. Zu dieser Zeit finden hier drei männliche Spiele statt: mongolische Ringkämpfe, Wettbewerbe im Bogenschießen und Pferderennen. Ziel ist es, seinen Gegner dazu zu bringen, mit Rücken, Knien oder Ellenbogen den Boden zu berühren. Der vollständige Name „эрийн гурван наадам“ wurde von diesen drei Spielen geleitet. Obwohl der Name darauf nicht deutet, nehmen außer bei den Ringkämpfen auch Frauen an den Wettkämpfen teil.

Das Fest ist zwar religiösen Ursprungs und besitzt eine mehrere Jahrhunderte alte Tradition. Der 11. Juli wird jedoch heute als Revolutionstag gesehen und erinnert an die Ereignisse von 1921 als die Mongolei mit Hilfe der UdSSR von China unabhängig wurde.

Unterkunft in Ulan Bator und im Nationalpark Terelj

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