Print Friendly, PDF & Email

Gruppenreise nach Tibet

Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Berlin

Wir laden sie herzlich ein, an unserer Gruppenreise nach Tibet mit deutschsprachiger Reiseleitung teilzunehmen! Die Reise findet ab/bis Berlin statt – die Reiseleitung begleitet Sie ab/bis Berliner Flughafen Tegel.

Die Reiseroute ist so konzipiert, dass Sie sich langsam und effektiv an den Zeitunterschied und an die Höhe gewöhnen können, was der Verbeugung der Höhenkrankheit dienen soll. Daher sind ein längerer Aufenthalt in Xian sowie ein Stopp und eine Übernachtung in Xining auf 2.275 m Höhe und ein zusätzlicher freier Tag in Lhasa eingeplant, bevor das intensive Rundreiseprogramm in Tibet startet.

TBTPLT Tibet mit deutschsprachiger Reiseleitung, inkl. Everest Camp 07.06.-24.06.2020, 18 Tage 2.995 €

Tibet-Gruppenreise buchen

Wie bei allen Gruppenreisen können auch hier Individualwünsche berücksichtigt werden (z.B. wenn Sie von einem anderen Flughafen fliegen und die Gruppe erst vor Ort treffen oder wenn Sie von dem Zielland aus noch weiterreisen möchten).

Voraussetzung für die Teilnahme an allen unseren Gruppenreisen ist die grundlegende Fitness, die Ihnen ermöglichen soll, z.B. ein paar Kilometer durch eine Großstadt zu laufen. Bitte beachten Sie außerdem die besonderen Anforderungen bei Reisen nach Tibet (detailierte Hinweise s.u).

Zubucherreisen nach Tibet

Örtliche englischsprachige Reiseleitung

Sollte Ihnen der Termin unserer Gruppenreise ab/bis Berlin nicht passen, können Sie an einer der zahlreichen Gruppenreisen mit örtlicher englischsprachiger Reiseleitung teilnehmen. Alle Reisen finden ab Lhasa statt.

LHA Lhasa 4 Tage 550 €
Verlängerungsoptionen:
Ausflug zum Ganden Kloster (+ 1 Tag): 99 €
Ausflug zum Yamdrok See (+ 1 Tag): 169 €
Ausflug zum Samye Tempel und Festung Yambu Lagang (+ 2 Tage): 310 €
2 Tage Verlängerung – Gyantse und Shigatse: 270 €
2 Tage Verlängerung – Namtso See: 285 €
4 Tage Verlängerung – Shigatse, Gyantse und Namtso See: 490 €
LHAEVT Lhasa – Gyangtze – Shigatze – Everest Base Camp – Shigatse – Lhasa 8 Tage 1.015 €
2 Tage Verlängerung – Namtso See: 255 €
LHANPL Lhasa – Gyangtze – Shigatze – Everest Base Camp – Kathmandu 7 Tage 1.090 €

Tibet-Reise buchen

Bahnfahrkarten nach Lhasa

Eine reine Bahnfahrkarte nach Tibet zu erwerben, ist zur Zeit nicht möglich. Bereits beim Kauf eines Tickets nach Tibet wird die Einreiseerlaubnis verlangt und um diese zu bekommen, muss eine Pauschalreise inkl. örtlicher Reiseleitung gebucht werden. Die nachstehenden Preise für Tickets nach Lhasa verstehen sich daher zzgl. einer Pauschalreise nach Tibet.

PEKING – LHASA / TIBET

Zug Verkehrstage, Fahrplan hard seat hard sleeper soft sleeper
T27 täglich 1/21:30 – 3/18:30 160 € 220 € 290 €

Preis- und Fahrplanänderungen vorbehalten. Alle Preise pro Person und Strecke in EUR inkl. Platzreservierung. Alle Abfahrts- und Ankunftszeiten sind in Ortszeit angegeben.

hard seat = Sitzplatz 2. Kl.
hard sleeper = Schlafwagen, 6-Personen-Abteile ohne Türen
soft sleeper = Schlafwagen, 4-Personen-Abteile mit Türen

Ausstattung der Wagons im Zug nach Lhasa

Die Tibet Bahn ist die höchst gelegene Bahnstrecke der Welt. 90% davon verläuft auf einer Höhe von über 4.000 m über dem Meeress­piegel. Mit 5.072 m u.d.M. liegt der höchste Punkt der Strecke am Tanggu-Pass. Es werden hier also speziell angefertigte Züge einge­setzt, die den speziellen Anforderungen der Region entsprechen. Die Wagons sind sehr komfortabel und modern, ausgestattet mit Klima­anlage, Kompressionssystem, Höhenmesser und Sauerstoffversor­gung. Außerdem ist an Bord die medizinische Versorgung gewähr­leistet. Im Übrigen ist die Ausstattung sehr ähnlich wie in den Transsib-Zügen. In jedem Wagon befinden sich zwei Toiletten und ein Raum mit Waschbe­cken und Spiegel, es gibt aber kein warmes Wasser zum Waschen.

Reiseinformationen Tibet

Höhenkrankheit in Tibet

Eine Reise nach Tibet kann körperlich sehr belastend sein. Deshalb soll sich jeder durch seinen Hausarzt beraten lassen und gegebenen­falls schon vorab um gegen eine Höhenkrankheit wirkende Medika­mente kümmern. Bereits kranke Personen sollen von Reisen nach Tibet grundsätzlich absehen. Personen, die zwar gesund sind, sich aber kurz vor der Reise eine Erkältung geholt haben, sollen von der Reise zurücktreten. Eine Reiserücktrittskostenversicherung ist drin­gend zu empfehlen!

Tibet ist mit durchschnittlich 4.000 – 5.000 m die höchste Region der Welt und das merkt man sofort bei Ankunft. Deshalb ist es rat­sam, mit der Bahn in Tibet anzureisen, statt nach Lhasa zu fliegen, da man sich dann langsam an die Höhe gewöhnen kann. In dem Zug von Peking nach Lhasa gibt es außerdem immer Sauerstoffflaschen, so dass sofort geholfen werden kann.

Symptome einer Höhenkrankheit (Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kurzatmigkeit und Schlafstörungen) ma­chen sich in der Regel ab ca. 2.500 m bemerkbar, es gibt aber auch empfindliche Personen, die bereits ab 1.500 m darunter leiden. Grund für die Höhenkrankheit ist der Mangel an Sauerstoff – ab ca. 3.000 m wird der Sauerstoff um 50% reduziert! Auch der geringere Luftdruck ist schuld. Bei den meisten Menschen verschwinden die Symptome nach ca. 2 Tagen automatisch, da sie sich dann an die Höhe gewöhnt haben.

Um den Symptomen vorzubeugen, soll man viel trinken (die Emp­fehlung sind 4 Liter pro Tag!), auf Kaffee, Alkohol, Schmerz- und Schlaf­mittel verzichten und dafür mehr Kohlenhydrate zuführen, da man für die Verdauung dann weniger Sauerstoff benötigt. Um die Symptome schnell zu reduzieren, ist eine künstliche Sauerstoffzu­fuhr mit Sauerstoffflaschen möglich. Diese werden bei einer Rund­reise immer mitgeführt und sind auch in den Hotels erhältlich. Wäh­rend der Zugfahrt, insbesondere gleich nach Ankunft in Lhasa, aber auch während der gesamten Rundreise wird empfohlen, langsam zu laufen und jede Anstrengung zu vermeiden.

Kommen Husten und Erbrechen sowie Bewusstseins- und Sehstö­rungen, gar Koma hinzu, besteht Lebensgefahr – sofortiger Ab­stieg und Sauerstoffzufuhr sollen umgehend eingeleitet werden!

Die Höhenkrankheit soll bei einer Reise nach Tibet ernst genommen werden. Es können genauso gut erfahrene Bergsteiger betroffen sein, wie auch Reisende, die zum Urlaub nach Tibet fahren.

Sollten Sie während der Reise gesundheitliche Probleme bekom­men, teilen Sie es umgehend Ihrer Reiseleitung mit. Manche Sym­ptome können Ihnen harmlos erscheinen, weisen aber in Wirklich­keit auf einen lebensbedrohlichen Zustand hin. Ihre Reiseleitung hat mit solchen Symptomen Erfahrung und kann Ihnen helfen oder Sie zu einem Arzt bringen.

Einreisebestimmungen nach Tibet

Tibet ist ein autonomes Gebiet und eine 1965 gegründete Verwal­tungseinheit Chinas. Bei Beantragung des Visums für China sollen Sie Tibet als Reisezweck nicht erwähnen. Wir kümmern uns um eine Reservierungsbestätigung für das Konsulat, die Tibet nicht beinhaltet und informieren Sie, welche Reiseroute Sie in Ihrem An­trag angeben sollen.

Für die Einreise nach Tibet ist das Visum für China nicht ausrei­chend. Es ist zusätzlich eine Sondergenehmigung notwendig (Tibet Travel Permit), die von den chinesischen Behör­den nach Prüfung und ausschließlich bei Buchung einer Pauschal­reise (inkl. Reiseleit­ung, Übernachtungen, An-, Abreise + Transport innerhalb Tibets) erteilt wird. Die Sondergenehmigung ist in unseren Reisepa­keten immer bereits enthalten. Um die Sondergenehmigung zu bean­tragen, muss man der Behörde eine Pass- sowie Visakopie zur Ver­fügung stellen und seinen Beruf benennen, wobei es hier natürlich Journa­listen, Polizisten, Reporter, Schriftsteller u.ä. sehr schwierig haben.

Wenn Sie in Tibet mit der Bahn anreisen, bekommt die Originalgenehmigung immer die örtliche Reiseleitung. Sie erhalten nur einen Scan per Email zugeschickt. Bereits bei Abholung der Bahntickets nach Lhasa in Peking muss die Sonderge­nehmigung in Druckform vorliegen. Das Vorzeigen der Genehmi­gung auf Ihrem Handy wird nicht anerkannt. Man erhält sie aller­dings relativ spät – erst 3-5 Tage vor der Anreise in Lhasa. Es ist da­her ratsam, bereits im Vorfeld zu überlegen, wo Sie sich zu dieser Zeit befinden werden und wo Sie das Dokument ausdrucken kön­nen. In der Regel bieten alle guten Hotels diesen Service – die Ge­nehmigung wird von unserem Partnerbüro z.B. ans Hotel in Peking geschickt, von diesem ausgedruckt und an der Hotelrezeption für Sie hinterlegt.

Die Sondergenehmigung wird sowohl beim Einsteigen als auch während der Fahrt durch die Schaffner kontrolliert. Bei Ankunft am späten Abend in Golmud erfolgt eine erneute Kontrolle durch den Bahnhofservice. Damit Sie den Zug verlassen dürfen, muss Ihre Reiseleitung, die Sie vom Bahnhof abholt, die Originalgenehmigung vorzeigen.

Achtung – wenn Sie nach Lhasa fliegen, müssen Sie Ihre Tibet Per­mit im Original mitnehmen! In diesem Fall wird ein Flug über Xi’an oder Peking empfohlen, da es dort unsere Partnerbüros gibt, in de­nen Sie das Originaldokument abholen können. Gegen Aufpreis von 20 € ist auch eine Zustellung zu Ihrem Hotel möglich.

Reisebedingungen in Tibet

Bei einer Reise nach Tibet ist zu beachten, dass es sich dabei um das wirt­schaftlich unterentwickelteste Gebiet in China handelt, in dem auch moderne Bildung fehlt. Englisch sprechende Reiseleiter sind daher begrenzt. Unsere Reiseleiter und Fahrer sind immer Tibeter, die professionell geschult werden und die örtlichen Verhältnisse am besten kennen.

Die örtliche Situation in Tibet zeichnet sich auch durch eine schlechte oder fehlende Infrastruktur und das Fehlen von Beherber­gungsbetrieben der geho­benen Katego­rie. Bei Reisen nach Tibet ist daher zu beachten, dass ein 3* Ho­tel nicht einem deutschen 3* Hotel entspricht. Vielmehr soll man einfache Un­terkünfte erwar­ten. Die Zimmer in den von uns gebuchten Hotels verfügen aber in der Regel über eigenes WC mit Dusche. Einige Hotels bieten allerdings aus Gründen des Umweltschutzes keine Toilettenartikel wie Zahnbürste, Zahnpasta, Handtuch usw. an.

Im Everest Base Camp wird in einem großen Zelt übernachtet. Der Camp bietet nur einfache Decken und zusätzlich warme Tagesde­cken. Am Abend wird im Zelt ein Ofen zum Heizen bereitgestellt. Im Allgemeinen geht es damit den meisten Reisenden gut. Es be­steht aber auch die Möglichkeit, für die Rundreise in Lhasa einen Schlafsack zu mieten. Der Preis liegt bei 10 USD pro Person. Dieser Wunsch ist vor Ort gleich bei Ankunft der Reiseleitung zu melden und zu bezahlen. In dem Zelt selbst gibt es keine Schlafsäcke, die man mieten könnte. Deshalb ist es so wichtig, dass diese von Lhasa mitgenommen werden. Im EBC-Bereich müssen sich alle Reisenden die öffent­liche Toilette teilen. Der Zustand der Toilette ist ziemlich einfach und es gibt keine Dusche. Es gibt außerdem kein warmes Wasser und keine Toilettenar­tikel. Ein Handtuch und Seife sollen daher mitgenommen wer­den. Zu empfehlen sind Mikrofaser Handtücher, da diese sehr saug­fähig und zugleich sehr leicht und klein sind, so dass sie sich am besten für Reisen eignen.

Tibet und sehr hoher Reisepreis

Für eine Reise nach Tibet und insbesondere wenn Sie bis zur nepa­lesischen Grenze oder zu anderen abgelegenen Gebieten in Tibet be­fördert werden möchten, müssen beim chinesischen Militärbüro ex­tra Dokumente besorgt werden, für die unsere Reiseleiter zahlreiche Voraussetzungen erfüllen müs­sen. Die Prozedur ist sehr zeitaufwen­dig und kostspielig.

Durch die aufwendige Reisevorbereitung und die hohen Transportk­osten kommt für eine Reise nach Tibet ein hoher Preis zustande. Die Entfer­nung von Lhasa bis zur nepalesischen Grenze beträgt 1.800 km. Die Trans­portkosten sind dabei erheblich.

In unseren Reisepreisen nach Tibet sind außer der Sondergenehmi­gung und Transportkosten u.a. auch Medi­kamente, eine Sauer­stoff-Ausrüstung und eine Flasche Wasser pro Tag inbegriffen. Die Reiseleiter küm­mern sich während der Reise um das Wohlbefinden der ausländischen Reisen­den, die an alpines Klima nicht gewöhnt sind und werden dafür geschult.

Die beste Reisezeit nach Tibet

Als beste Reisezeit für Tibet gelten die Monate Juni und September. Von Mai bis September fallen zwar 90% der jährlichen Niederschlä­ge. Es regnet aber meist nachts, so dass man tagsüber einen klaren Himmel genießen kann. Da die meisten Niederschläge im Juli und August fallen, sollen die beiden Sommermonate gemieden werden, um der Gefahr von Erdrutschen, unpassierbaren Straßen, reißenden Flüssen und Unterspülungen zu entkommen.

Auch wenn es von Mai bis September tagsüber relativ warm ist, sinken die Temperaturen abends und nachts rapide ab. Lange Klei­dung ist daher auch in den Sommermonaten zu empfehlen – vor al­lem wenn man Tempeln besucht, in denen viel frischer ist als drau­ßen. Sie schützt auch gegen die intensiven Sonnenstrahlen.

Durchschnittstemperaturen:

Lhasa Peking
Januar -10 -3
Februar -7 -1
März -3 6
April 1 14
Mai 5 20
Juni 9 24
Juli 10 26
August 9 25
September 8 20
Oktober 1 14
November -5 5
Dezember -9 -1

Sonnenstich in Tibet

In Tibet scheint fast das ganze Jahr über die Sonne. Sie ist sogar in den Wintermonaten präsenter als im Sommer. Es gibt durchschnitt­lich 8 Sonnenstunden pro Tag und das über das ganze Jahr lang! Im Winter steigen die Sonnenstunden auf rund 10 pro Tag an. Die In­tensität der Sonnenstrahlung ist in Tibet sehr hoch, wird aber oft un­terschätzt. Vor allem im Frühling und im Herbst soll daran gedacht werden. Es treten bei Sonnenstich ähnliche Symptome wie bei einer Höhenkrankheit auf: Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Ohr­geräusche.