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Ihr Feedback zu Tibet

Bei der Reisevorbereitung ist es wichtig zu wissen, was einen bei einer Reise eigentlich erwartet. Dabei sind Meinungen bereits erfahrener Reisender sehr hilfreich. Gern stellen wir Ihnen diese, thematisch geordnet, in unserem Reiseportal zur Verfügung.

Seien Sie dabei nicht verwundert, wenn Sie teilweise mit ganz unterschiedlichen Meinungen konfrontiert werden. Diese zeigen auch, dass viel von Ihren ganz individuellen Bedürfnissen sowie Erwartungen an die Reise abhängt.


Ja, geklappt hat wirklich alles. Allerdings war vor allem die letzte Woche wirklich anstrengend, aus sehr unterschiedlichen Gründen:

1. Uns hat die Höhenlage letztlich doch mehr zugesetzt als wir vorher wahrhaben wollten. Meine Frau hat im Mt Everest Base Camp nachts regelrecht Panik gekommen und die Sauerstoffflasche nicht gefunden.

2. Die Zahl (11)  der Militär- oder Polizeikontrollen ist wirklich  nervtötend.

3. Die tibetische Reiseleiterin versteht wirklich sehr viel vom Buddhismus und hat uns ganz schön zugetextet mit dem Ergebnis, dass ich von dieser Religion eher weniger verstehe als vorher. Zu politischen Fragen, das hat sie ganz am Anfang erklärt, hat sie nichts gesagt, was für mich als Politikwissenschaftler natürlich schlecht war. Ich habe sehr viele Beobachtungen gemacht und niemand fragen können.

4. Die Grenzabfertigungen haben  ziemlich lange gedauert. Der chinesische Beamte wollte wissen, wo wir eingereist waren, hat kannte Erlian nicht und musste umständlich bei seinen Kolleginnen nachfragen. Der Zoll hat das Gepäck auf Bücher untersucht und alles ganz schön aufgehalten, weil einige Leute gut bestückt waren. Auf der nepalesischen Seite haben unsere Visa nichts beschleunigt, weil wir die Visaerteilung der ganzen Gruppe abwarten mussten. Vias werden dort gegen 30 $ ausgegeben.

5. Auf der perfekt ausgebauten Straße auf chinesischer Seite war nichts los. Grund: Auf der nepalesischen Seite war nach 60 km ein Erdrutsch, die „Straße“ – so ziemlich die schlimmste, die ich seit Jahrzehnten befahren habe, die Bezeichnung Piste wäre beschönigend, eine einzige Folge von Schlamm, mal mit mal ohne Geröll – war nicht passierbar. Die Angelsachsen in der Gruppe haben sich einen Hubschrauber gemietet für 200  $ pro Person. Wir und ein österreichisches Paar sind mit dem Jeep weitergefahren, denn fahren können die dort. An der besagten Stelle stand schon ein anderer Fahrer, der uns hinter dem Erdrutsch weiter nach Kathmandu gefahren hat, dann eher Asphalt mit großen Schlaglöchern. Am Rutsch standen dann Träger die unser Gepäck für 25 € über einen km, davon 100 m über einen Pfad auf der Rutschung geschleppt haben. Hätte ich alleine nicht hingekriegt. Vor Kathmandu dann ein endloser Stau schon im Dunkeln. Hat nach der Grenze ca 12 Stunden gedauert. Am Samstag waren wir wirklich gerädert.

24.09.2019


Die Tibet-Reise verlief fast nach Plan . Nette Führer und gute Fahrer.

Wunderte mich selbst wie gut ich die Höhe meisterte. Waren immerhin einmal im Kleinbus auf 5039 m Höhe.

Tibet hat bei mir sicher bleibende Eindrücke hinterlassen.

Insbesondere der Aufstieg zum Yumbulagang – Palast im Yarlingtal – Den Traum seit meiner Kindheit.

05.09.2017


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